Unser Geschäft

Private Anlagen

In den vergangenen 20 Jahren war der private Anlagenmarkt eines der am schnellsten wachsenden Segmente im Finanzgeschäft. Private Anlagenfirmen haben Rekordsummen an Anlagenkapital von privaten und institutionellen Anlegern erhalten. Dabei hat das Zusammenwirken von Finanzinvestoren, hochmotivierten Besitzern und Managern und die Aussicht auf hervorragende Investitionsrenditen für die Beteiligten zu phänomenalen Wachstumsraten geführt. Institutionelle und private Anleger haben ihre Posten in der alternativen und privaten Anlagenklasse erhöht.

Im Laufe der vergangen Jahre haben viele von ihnen ihre Zuweisungsziele übertroffen. Weil dadurch der Spielraum für neue Investitionen geschrumpft ist, sind viele von ihnen wählerischer geworden. Einer der Gründe hierfür sind stark zurückgegangene Renditen im Aktienmarkt. Dadurch ist auch das verfügbare Kapital für außerbörsliche Unternehmen zurückgegangen, was wiederum die Bereitschaft zu Konzessionen im Interesse der Finanzierungssicherung erhöht hat. Ein wichtiger Aspekt dieser Expansion ist das Rekordwachstum der sekundären Märkte im privaten Anlagenbereich. Ein sekundärer Markt ist eine natürliche Stufe bei der Entwicklung und beim Wachstum der Branche.

Der Sekundärmarkt

Der Sekundärmarkt hat in den vergangenen zehn Jahren ein maßgebliches Wachstum erfahren und wird voraussichtlich auch in Zukunft zügig wachsen. Das Wachstum des Markts für sekundäre private Anlagen wurde von mehreren Faktoren bestimmt, darunter die folgenden:

  • Ein Rückgang der Ausschüttungen aus Risiko- und Buyout-Kapital: Kommanditisten in Privatanlagenfonds mussten einen Rückgang der Ausschüttungen hinnehmen. Wenn Kommanditisten durch ihre Ausschüttungen keine flüssigen Mittel erhalten, bleiben ihnen nur wenige Möglichkeiten zur Weiterinvestition. Eine Alternative ist ein sekundärer Verkauf.
  • Kommanditgesellschaften müssen bei wachsenden Portfolios eine Beziehung mit ihren Komplementären aufrechterhalten: Kommanditisten müssen Platz für neue Einsätze in Fonds von vielen Komplementären schaffen, deren Fonds Teil eines abgestoßenen Blocks waren. Kommanditisten nennen darüber hinaus als Grund für den Verkauf von Anteilen die Wahrscheinlichkeit, dass ihnen hohe Kapitalreserven vorgeschrieben werden.
  • Beendete Beziehungen mit Komplementären: Institutionelle Anleger suchen nach Möglichkeiten für zusätzliche Kapitalinvestitionen mit besseren Managern. Wenn Investoren an ihre Zuweisungsgrenzen stoßen, können sie Kapital für Investitionen bei bevorzugten Unternehmen dadurch freistellen, dass sie Anteile an denjenigen Fonds verkaufen, die ihre Kriterien nicht mehr erfüllen.
  • Zusammenschlüsse und Akquisitionen: Zum Beispiel ging der Verkauf von Anteilen durch die Royal Bank of Scotland auf einen Geschäftsübernahmekampf um NatWest Equity Partners Ltd. in London zurück. Raytheon Co. in Lexington, Massachusetts, verkaufte 1999 ein Portfolio mit außerbörslichen Unternehmensbeteiligungen, nachdem es die Anlagen durch den Kauf des Rüstungsgeschäfts der Hughes Electronics Corporation erstanden hatte.
  • Veränderliche Anforderungen privater Anleger: Das Handelsvolumen durch wohlhabende Privatpersonen und Familien ist stark gestiegen. In vielen Fällen handelt es ich beim Verkäufer um einen Unternehmer, der zu einer Zeit, in der sich sein Nettovermögen auf Hunderte Millionen von Dollar belief, Verpflichtungen an Risikokapitalfonds eingegangen ist. Aufgrund fallender Aktienkurse fällt es diesen Unternehmern und Familien nun schwer, bei Kapitalabrufen ihren Verpflichtungen diesen Fonds gegenüber nachzukommen.
  • Eine günstige Möglichkeit, in alternative und private Anlagenklassen zu investieren: Das Volumen des durch institutionelle und private Anleger angebotenen sekundären Handels hat eine einzigartige Gelegenheit geschaffen, mehrere Jahre nach Gründung einer Personengesellschaft zum Rabattpreis in diese Anlagenklasse einzusteigen und die zugrunde liegenden Anlagen zu bewerten. Viele Investoren erkennen mittlerweile den Wert und die höheren Renditen, die mit dem An- und Verkauf von Anteilen an Kommanditgesellschaften einhergehen.

Die Camelot Group fungiert hierbei als zentraler Berater, der die Ausübung von sekundären Transaktionen verwaltet und unterstützt. Sekundäre Transaktionen sind komplex und zeitaufwändig. Aufgrund der Menge an Informationen, die der Käufer für eine fundierte Entscheidung benötigt, und der wachsenden Anzahl aktiver sekundärer Käufer sind unsere Dienstleistungen hier von besonderer Relevanz. Unsere Fachleute haben Erfahrung in der Abwicklung dynamischer Sekundärtransaktionen, durch die Verkäufer und andere Beteiligte (z. B. Komplementäre) mehrere wichtige Vorteile erzielen, darunter die folgenden:

Komplementäre haben die Gewissheit, dass die sekundäre Transaktion unter maximaler Wahrung von Geschäftsgeheimnissen durchgeführt wird. Ein kompetenter Berater, der für die Geheimhaltung einer Transaktion verantwortlich ist, eine reibungslose Übertragung von Anteilen gewährleisten kann und den Komplementär mit neuen Kommanditisten in Verbindung setzen kann, trägt maßgeblich zum Erfolg der Transaktion bei.

Kommanditisten profitieren durch die Liquidität und Verflüssigung von Anlagen, die eine Sekundärtransaktion ermöglicht. Der Sekundärmarkt bietet Managern eine Möglichkeit zur Umstrukturierung ihrer Portfolios mit einem höheren Maß an Kontrolle. Darüber hinaus können sich Kommanditisten die wachsende Käuferzahl am Markt zunutze machen.

Für Kommanditisten, die alternative Anlagen und Anteile an außerbörslich gehandelten Kommanditgesellschaften kaufen möchten, war die Gelegenheit zum Kauf von Anlagen zu einem attraktiven Preis praktisch noch nie so gut wie heute. Die Transparenz des Anteilskaufs im Sekundärmarkt bietet dem Käufer einen einzigartigen Vorteil, weil er dem Fonds später beitreten kann. Damit verkürzt sich die Zeit bis zur Ausschüttung, was wiederum die Rendite maßgeblich erhöht.